11.11.2019 08:00

Bücherschränke sind keine Entsorgungsstellen

Die Stadt Frauenfeld betreibt seit 2017 drei «Offene Bücherschränke», die an sieben Tagen pro Woche rund um die Uhr geöffnet sind. In letzter Zeit wurden diese aber als Entsorgungsstelle missbraucht.

Frauenfeld Sinn und Zweck der Kleinstbibliotheken ist es, interessante Bücher zu teilen und anderen Literaturfreunden zugänglich zu machen. Die Regel lautet dabei: Literaturfreunde dürfen pro Besuch maximal drei Bücher holen oder bringen. Für Ordnung in den Bücherschränken sorgen drei ehrenamtliche Paten sowie die Benutzer. Laut dem Amt für Kultur gibt es aber immer wieder Personen, die sackweise Bücher in den «Offenen Bücherschränken» deponieren, die besser direkt im Abfall entsorgt worden wären. Dazu gehören zum Beispiel zerfledderte Romane, verklebte Kochbücher, Billigromane, Pamphlete, Broschüren, veraltete Computer-Lehrbücher, Gebrauchsanweisungen für Haushaltsgeräte, Konsalik-Sammlungen oder Schulbücher. In den offenen Bücherschränken sind folgende Werke beliebt: moderne, neuwertige und saubere Romane, Erzählungen, Kinderbücher, Fotobände oder Biografien. Aber auch aktuelle Sachbücher, die eine grosse Anzahl Besucherinnen und Besucher ansprechen. Kurz gesagt: Alle Bücher, die man auch einem Freund zu Weihnachten schenken würde.

red

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11. November 2019

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