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Die Mitarbeiterin der Rotkreuz-Dienstes erklärt den Regierungsrätinnen Carmen Haag und Monika Knill das Rettungsfahrzeug.
1/3 Bild: I.D. Die Mitarbeiterin der Rotkreuz-Dienstes erklärt den Regierungsrätinnen Carmen Haag und Monika Knill das Rettungsfahrzeug.
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Der Thurgauer Regierungsrat zu Besuch beim Mech Bat 14.
2/3 Bild: I.D. Der Thurgauer Regierungsrat zu Besuch beim Mech Bat 14.
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Panzer in voller Fahrt: Das Mech Bat 14 zeigte in einer Angriffsübung sein Können.
3/3 Bild: I.D. Panzer in voller Fahrt: Das Mech Bat 14 zeigte in einer Angriffsübung sein Können.
07.11.2019 08:00

Regierungsrat besucht das Mech Bat 14 in Bure

Der traditionelle Truppenbesuch führte den Thurgauer Regierungsrat dieses Jahr auf den Waffenplatz Bure im Jura. Als Gottekanton erhielt er einen Einblick in die Kampfkraft und das Können des Mechanisierten Bataillons 14.

Kanton «Strike hard and win», oder zu deutsch: Schlage hart zu und gewinne. Das ist das Motto der Mechanisierten Brigade 11, zu der auch das Mechanisierte Bataillon 14 (Mech Bat 14) gehört. Dieses Motto stellte die Truppe aus Anlass des Besuchs der Thurgauer Regierung unter Beweis. Gemäss Übungsanlage stiess der Feind von Westen gegen Pruntrut vor. Das Mech Bat 14 war bereits im Gelände und versuchte, den Feind am Durchbruch zu hindern. Eindrucksvoll setzte der Verband mit Kampfpanzern Typ Leopard zum Gegenangriff an. Zudem wurde gezeigt, wie getroffene Panzer abgeschleppt werden. «Es ist wichtig, dass keine Durchgänge durch nicht mehr einsatzfähige Panzer blockiert werden», erklärte Bataillonskommandant Oberstleutnant Daniel Boos.

Das Mech Bat 14 absolviert derzeit seine zweite WK-Woche in Bure. Es ist als eine von noch drei Panzerbrigaden der Schweizer Armee für das Gebiet von Winterthur bis nach Chur zuständig ist. Der Sollbestand des Mech Bat 14 beträgt 866 Mann, in den WK eingerückt sind 754, tatsächlich noch im Einsatz sind derzeit wegen persönlicher und krankheitsbedingter Abgänge sowie aufgrund von Restdiensttagen jedoch nur noch 609 Mann. «Das wird immer mehr zu einem Problem», räumte Brigadier Benedikt Roos ein, «wir haben für manche Übungen schlicht zu wenig Personal». Dies zeigte sich beim Besuch einer Übung zur Bergung von Verletzten. «Wir haben zwar gutes Material, aber zu wenig Leute», sagte Brigadier Roos. Deshalb müsse man jeweils auf den Rotkreuz-Dienst zurückgreifen, bei dem rund 250 Frauen mit einer qualifizierten medizinischen Berufsausbildung freiwillig Dienst in Uniform leisten.

Brigadier Roos dankte dem Regierungsrat für den Besuch und das Interesse und formulierte auch ein Lob: «Die Kantone sind für uns die besten Verbündeten. Bei den Regierungen spüren wir, dass es ihnen wirklich um Lösungen geht.» Regierungspräsident Jakob Stark gab das Lob zurück: «Wir freuen uns, dass wir bei einem so gut geführten und motivierten Teil der Armee zu Besuch sein dürfen.» Cornelia Komposch, Vorsteherin des Departements für Justiz und Sicherheit, die der Truppe den traditionellen Gottebatzen überreichte, sagte, es sei eindrücklich gewesen, mehr über die Herausforderungen des Bataillons zu erfahren und zu sehen, wie die verantwortungsvolle Aufgabe wahrgenommen werde. Sie versicherte, dass der Kanton als Partner die Armee auch künftig unterstützen werde. «Die Thurgauer Bevölkerung ist der Armee gut gesinnt.»

I.D.