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In Brotpapier eingewickelt und durch eine Papiertragetasche geschützt wird die Brot-Post in den Briefkasten gelegt.
1/2 z.V.g. In Brotpapier eingewickelt und durch eine Papiertragetasche geschützt wird die Brot-Post in den Briefkasten gelegt.
In Brotpapier eingewickelt und durch eine Papiertragetasche geschützt wird die Brot-Post in den Briefkasten gelegt.  z.V.g.
2/2 In Brotpapier eingewickelt und durch eine Papiertragetasche geschützt wird die Brot-Post in den Briefkasten gelegt. z.V.g.
15.11.2019 12:20

Neuer Postservice: Unser täglich Brot bring uns heute

Die Berufsbezeichnung «Briefträger» ist heute längst nicht mehr korrekt. Denn Pöstler bringen nicht nur Briefe, sondern nehmen Nespressokapseln, Internetrouter und TV-Boxen zurück, liefern Gemüse und Früchte und legen am Morgen neben der Zeitung auch gleich das frische Brot in den Briefkasten.

Frauenfeld Postleitzahl eingeben, grosse oder kleine Brote auswählen, dann die gewünschten Brotsorten anklicken, Wochentage bestimmen, Adresse eingeben und fertig. Schon wird an den gewünschten Tagen das ausgewählte Brot per Post nach Hause geliefert. Vor einem Jahr hat die Post diesen Service in Bern getestet. Seit Kurzem wird auch in der Region Frauenfeld Brot per Post ausgeliefert. Gebacken wird es von der Bäckerei Steiner in Wetzikon und frühmorgens in die jeweiligen Verteilzentren geliefert, von wo aus die Brote von den Pöstlern verteilt werden. Das Brot ist bei der Lieferung in Brotpapier eingewickelt und zusätzlich durch eine Papiertragtasche geschützt.

In diesen Gemeinden bietet die Post ihren Brot-Service an:

Neben Brot können in einigen Regionen auch Früchte- und Gemüseboxen per Post bestellt werden und in Frauenfeld gibt es neben der Mitnahme von gebrauchten Nespressokapseln eine ganz neue Dienstleistung auf der «Letzten Meile». Sie heisst: «Take me back» und funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie das Nespresso-Recycling. Statt Kaffeekapseln sind es nun Internet-Router und TV-Boxen. Genau genommen handelt es sich hier nicht um Recycling, sondern um die Überholung und Instandsetzung von Geräten zum Zweck der Wiederverwertung. Ein Partnerunternehmen von Swisscom überprüft dann die retournierten Geräte. Je nach Zustand werden sie repariert und wiederverwendet. Die Kernaufgabe der Post sei und bleibe laut Thomas Schifferle, Mediensprecher der Schweizerischen Post, aber die Zustellung von Briefen und Paketen. Dienstleistungen «auf der letzten Meile» seien eine Antwort der Post auf sinkende Briefmengen und tragen dazu bei, dass die Zustelltouren auch weiterhin ausreichend ausgelastet sind. Die Post prüft laufend weitere innovative Angebote um aktuelle Kundenbedürfnisse zu befriedigen. Dies hat auch Einfluss auf das Berufsbild der Pöstler. Eine Zusatzausbildung sei bei der Brot-Post aber nicht notwendig.

Von Tamara Schäpper